Solidarhotel

Unser erstes  www.solidarhotel.de ist in Betrieb!

Im „Goldenen Stern“ in Oberwarmensteinach / Fichtelgebirge bieten wir Urlaub für Familien auch und gerade mit autistischen Kindern.

Erfahrungsbericht der ersten Woche:

Eine Woche voller (guter!) Erfahrungen
Nur die Praxis zeigt, ob alle Überlegungen richtig waren, ob der Kauf und die Renovierung des „Goldenen Stern“ die richtige Entscheidungen waren. Ob das Konzept richtig ist.
Die erste Woche mit bis zu fünf Autisten hat viele unserer Fragen beantwortet:

1.) Geht Urlaub mit autistischen Kindern überhaupt?
Ja, es geht nicht nur, es geht sogar gut. Es war eine Freude, die täglich zunehmende Entspannung und Erholung bei Kindern und Eltern zu beobachten.

2.) Ist das Haus und die Umgebung überhaupt geeignet?
Auch hier ein klares Ja. Vor allem die Autisten haben sich auf Anhieb wohl gefühlt. Alle Räume (Gastraum, Lounge, Spielraum, Aufenthaltsraum …) und die Sonnenterrasse wurden ausgiebig genutzt. Die umliegenden Wälder und Wiesen haben alle als sehr erholsam wahrgenommen.
Und wir freuen uns darauf, wenn auch noch zusätzlich der Meditationsraum und die Kreativwerkstatt fertig sind und genutzt werden können.

3.) Gibt es genug Freizeitangebote in der Umgebung?
Langweilig ist keinem unserer Gäste geworden. Ausgiebige Wanderungen in der herrlichen Natur, Besuch der umliegenden Museen, Ausflüge nach Tschechien … waren nur einige der Aktivitäten unserer Gäste.

4.) Wird das Angebot an Essen und Trinken angenommen?
Wir haben uns sehr über die Mengen an selbstgemachter Limo, selbstgebackenem Kuchen, Brot und Brötchen, unserem frisch gekochten Abendessen … , die verzehrt wurden, gefreut. Wenn die Gäste teilweise drei- und viermal zum Buffett gehen … dann ist das für uns ein gutes Zeichen.

5.) Ist die medizinische Versorgung auch von Autisten gewährleistet?
Auch hier hatten wir die ersten positiven Erfahrungen. Zum einen gibt es eine Apotheke und eine Arztpraxis in Warmensteinach. Da die Arztpraxis in Warmensteinach jedoch Betriebsruhe hatte, sind Gäste mit ihrem Sohn dann nach Bischofsgrün gefahren und haben dort eine sehr kompetente und im Umgang mit einem autistischen Kind sensible Ärztin gefunden.

6.) Ist eine Woche nicht zu lang?
Nein, im Gegenteil. Viele wären gerne länger geblieben – auch die Autisten.

 

 

 

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